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Sonntag, 9. Januar 2011
Unbekanntes Ich
Dinge passieren manchmal ohne Grund. Doch warum tun sie das?

Ich erkenne mich nicht wieder. So war ich doch nie. Wieso bin ich nur so angreifbar.

Ich versuche zu kämpfen, eine Macht zu besiegen- doch sie scheint viel größer zu sein.

Warum gibt es Situationen die einem so schaden, die einen so verletzten- so niederreißen?

Die fremde Welt hat mich umschlungen, sie kontrolliert mich. Es tut weh.

Lass mich frei, lass mich los, schreie ich- aber sie lacht mich aus.

Die Macht ist personifiziert. Ein Monster gefangen in einem Körper. Wie kann man nur so sein? Verdammt- kein Gefühl, kein Vertrauen, nein es ist Hass.

Hart aber gerecht, doch wann bekommt er die gerechte Strafe?

365 Tage durchlebt, durchlaufen, nein- gestorben.

Zerbrochen hat mich die Zeit, zerbrochen hat mich die Person. Was ich gerade bin kann ich nicht sagen. Ein Mysterium liegt weit weg in einem schwarzen Raum.

Realisieren sollte ich wohl doch, dass ich in diesem Raum gefangen bin.

Wo ist die Tür, wo soll ich hin? Die einsame verzweifelte Suche scheint kein Ende zu nehmen.

Die böse Macht soll gehen, mich ziehen lassen, doch sie hält mich zu sehr fest.

Ich will frei sein. Die Gedanken sollen wir kreisen. Ich will wieder leben.

Das wieder sehen was mir gerade verschlossen bleibt.

Ein Ausweg habe ich gerade nicht, doch die Hoffnung bleibt in meinem Herzen.

Ich spüre sie. Doch- anzuwenden vermag ich sie gerade noch nicht.

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