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Samstag, 29. Januar 2011
Annahme verweigert
Am Samstag, 29. Jan 2011 im Topic 'Sichtweise'
Ein Blick, eine Intension, ein Gefühl. Tiefgreifende Empfindungen bestimmen das Wesentliche. Das Geräusch des eigenen Atmens wirkt wie ein Fluch. Ich stehe da und Du stehst hier. Eine unbegreifbare Last, drückt einen zu Boden. Die Kälte des Asphalts symbolisiert den Status meines Herzens. Ich blicke sie an. Die braunen Augen wirken so endlos. Eine tiefe Leere spiegelt sich darin.
Hilf mir, schreit sie förmlich. Doch- ich kann sie nicht hören. Die Kälte fesselt mich, macht mich Handlungsunfähig. Die Hilflosigkeit wird mein engster Verbündeter. Ich blicke mich um. Sehe sie weggehen. Möchte schreien, sie aufhalten, sie nicht verlieren. Tap, Tap, Tap. Der Hall ihrer Schritte verstummt allmählich im rauen Seewind. Der Blick nach Süden sollte Hoffnung wecken, aber vergebens. Am Ende des Horizont verschwindet sie letztendlich. Bleib da, bleib da, geh nicht weg. Bleibe bei mir. Doch- zu spät. Die Tränen wirken wie gezwungen. Gefroren auf meiner Wange, passt sie sich der Situation an. Wie ein Stein fällt sie zu Boden.
Gefühle verweigert, Gefühle distanziert. Gefühle ignoriert.
Es passiert nichts. Minuten, Stunden, Tage fallen ins Land. Ich warte, sitze und schweige hier gespannt. Die restlichen Sachen sind gepackt. Stück für Stück fällt die Vergangenheit in die Form eines Paketes. Bilder, Emotionen- Illusionen. Selbst mein Gefühl verliert sich in den unendlichen Tiefen. Völlig erstarrt blicke ich auf das Geschlossene. Absender notiert, wie in Trance geschrieben. Völlige Ignoranz bestimmt nun die weitere Distanz zwischen Stift und Gedanken.
Der letzte Kampf hat begonnen. Die Hoffnung scheint wieder da. Die Wärme kommt gerade auf einen Besuch vorbei. Schwarz und Weiß. Nicht nur das Schachspiel auf meinem Tisch. Die Trist meiner leidenden Sympathie für das Wesentliche ist ebenfalls schwarz und weiß. Die Farben scheinen schon lange nicht mehr die Bedeutung zu haben, die sie mal hatten.
Völlig verstört lasse ich mich fallen. Der Aufschlag auf den Boden wirkt wie eine Erlösung. Ich bin weg. Spüre nichts mehr. Das Schwarze dominiert nun auch das Weiße.
Peng. Ein Schuss, eine Folter, eine Illusion. Alles kaputt- zerstört.
Das klingeln an der Tür wird ignoriert- doch sie steht noch offen. Die Realität ist wieder da. Sie hält was in der Hand. Ein Paket. Wo ist meine Illusion jetzt? Meine Hoffnung, meine Zuversicht? Meine Zukunft?
Verdammt was soll ich tun? Ich blicke auf das Paket. Annahme verweigert.
Wie ein Schlag ins Gesicht. Der Aufschlag auf den Boden, wo ist er wieder?
Die eigene Identität verleugnet dich. Das Schwarze ist wieder da, wird wieder zu einer vertrauten Situation. Der Aufschlag kommt wieder, ich spüre ihn, ich will ihn. Die letzte Erlösung ist die Entscheidung. Die Entscheidung, die Dominanz der Farbe schwarz.
Hilf mir, schreit sie förmlich. Doch- ich kann sie nicht hören. Die Kälte fesselt mich, macht mich Handlungsunfähig. Die Hilflosigkeit wird mein engster Verbündeter. Ich blicke mich um. Sehe sie weggehen. Möchte schreien, sie aufhalten, sie nicht verlieren. Tap, Tap, Tap. Der Hall ihrer Schritte verstummt allmählich im rauen Seewind. Der Blick nach Süden sollte Hoffnung wecken, aber vergebens. Am Ende des Horizont verschwindet sie letztendlich. Bleib da, bleib da, geh nicht weg. Bleibe bei mir. Doch- zu spät. Die Tränen wirken wie gezwungen. Gefroren auf meiner Wange, passt sie sich der Situation an. Wie ein Stein fällt sie zu Boden.
Gefühle verweigert, Gefühle distanziert. Gefühle ignoriert.
Es passiert nichts. Minuten, Stunden, Tage fallen ins Land. Ich warte, sitze und schweige hier gespannt. Die restlichen Sachen sind gepackt. Stück für Stück fällt die Vergangenheit in die Form eines Paketes. Bilder, Emotionen- Illusionen. Selbst mein Gefühl verliert sich in den unendlichen Tiefen. Völlig erstarrt blicke ich auf das Geschlossene. Absender notiert, wie in Trance geschrieben. Völlige Ignoranz bestimmt nun die weitere Distanz zwischen Stift und Gedanken.
Der letzte Kampf hat begonnen. Die Hoffnung scheint wieder da. Die Wärme kommt gerade auf einen Besuch vorbei. Schwarz und Weiß. Nicht nur das Schachspiel auf meinem Tisch. Die Trist meiner leidenden Sympathie für das Wesentliche ist ebenfalls schwarz und weiß. Die Farben scheinen schon lange nicht mehr die Bedeutung zu haben, die sie mal hatten.
Völlig verstört lasse ich mich fallen. Der Aufschlag auf den Boden wirkt wie eine Erlösung. Ich bin weg. Spüre nichts mehr. Das Schwarze dominiert nun auch das Weiße.
Peng. Ein Schuss, eine Folter, eine Illusion. Alles kaputt- zerstört.
Das klingeln an der Tür wird ignoriert- doch sie steht noch offen. Die Realität ist wieder da. Sie hält was in der Hand. Ein Paket. Wo ist meine Illusion jetzt? Meine Hoffnung, meine Zuversicht? Meine Zukunft?
Verdammt was soll ich tun? Ich blicke auf das Paket. Annahme verweigert.
Wie ein Schlag ins Gesicht. Der Aufschlag auf den Boden, wo ist er wieder?
Die eigene Identität verleugnet dich. Das Schwarze ist wieder da, wird wieder zu einer vertrauten Situation. Der Aufschlag kommt wieder, ich spüre ihn, ich will ihn. Die letzte Erlösung ist die Entscheidung. Die Entscheidung, die Dominanz der Farbe schwarz.
Unerreicht
Am Freitag, 28. Jan 2011 im Topic 'Sichtweise'
Alles zuviel. Die Welt bricht über mich herein. Wie ein Schlag reißt sie mich zu Boden.
Situation bauen auf anderen Situationen auf. Ein Ausweg ist schwierig. Wie kann man sehen, wenn man blind ist? Wie kann fühlen, wenn man tot ist?
Das unrealistische Empfinden ist letztendlich doch nur realistisch. Ein Paradoxum der besonderen Art.
Wie soll ich mich entscheiden? Was soll ich tun? Die Angst vor Fehlern ist einfach viel zu groß.
Werde ich jemanden verlieren? Werde ich es bereuen?
Ich kann es nicht fühlen, ich kann es nicht sehen. Bin ich etwa tot?
Ich möchte hier raus. Die triste gefühlslose Welt soll gehen. Leben- wo bist Du? Ich brauche Dich. Ich vermisse Dich.
Die Person die mir halt gibt ist nicht da. Wieso habe ich sie weggeschickt?
Die Fehler melden sich wieder zurück. Sie schlagen dir auf die Schulter und loben dich.
Ein Lob das man nie hören möchte. Lösung wo bist Du?
Stille.
Situation bauen auf anderen Situationen auf. Ein Ausweg ist schwierig. Wie kann man sehen, wenn man blind ist? Wie kann fühlen, wenn man tot ist?
Das unrealistische Empfinden ist letztendlich doch nur realistisch. Ein Paradoxum der besonderen Art.
Wie soll ich mich entscheiden? Was soll ich tun? Die Angst vor Fehlern ist einfach viel zu groß.
Werde ich jemanden verlieren? Werde ich es bereuen?
Ich kann es nicht fühlen, ich kann es nicht sehen. Bin ich etwa tot?
Ich möchte hier raus. Die triste gefühlslose Welt soll gehen. Leben- wo bist Du? Ich brauche Dich. Ich vermisse Dich.
Die Person die mir halt gibt ist nicht da. Wieso habe ich sie weggeschickt?
Die Fehler melden sich wieder zurück. Sie schlagen dir auf die Schulter und loben dich.
Ein Lob das man nie hören möchte. Lösung wo bist Du?
Stille.
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