Gefunden oder verloren?
Wir suchen im Leben oft Dinge, die wir nie sehen können. Wir können sie aber spüren. Wie kann es sein, dass man die Liebe des Lebens vielleicht kennt, aber sie nicht bekommt. Wie kann es sein, dass zwei Menschen sagen, es würde passen und man doch zuviel Angst hat um den Schritt der Gemeinsamkeit zu gehen.

Ich blickte sie an, wusste sie möchte mit mir zusammen sein. Die Angst dominierte. Ich kann nicht, hallte es durch den Raum. Ich bin verwirrt, verkorzt, kompliziert.

Ein Blick sagt viel, manchmal zu viel. Die erdrückende Last spiegelt sich wie ein Fluch über die eigene Seele. Ich bin bei Dir sage ich. Aber es bringt nichts. Die Stille ist im Raum Dein Feind. Ich zittere, sitze hier, zusammengefalltet. Warum hat die Angst gesiegt?

Warum kann ich nicht endlich mal glücklich sein?

Wir beide haben so gute Chancen hieß es und jetzt bist Du weg. Gedanklich bin ich gebunden. Gebunden an Dich. Ich verstehe es nicht.

Du willst frei sein, reisen und immer nur weglaufen. Deine Worte. Du kannst Dich nicht stellen. Wie konnte ich nur so naiv sein und vielleicht glauben, Dich vor dem Weglaufen abzuhalten?

Dies scheint Deine einzige Sicherheit zu sein die Du hast. Die Idee, dass ich die Sicherheit sein könnte, geht gerade verloren.

Ich blicke auf die Tasten, sie formen sich zu Wörten, einfach so. Gedanken sind frei. 360 Grad. Aber alles tut weh.

Wie kann man die Liebe finden, wenn man sie schon hat, aber nicht will?

Wie kann man es sehen, wenn man es doch nur spüren kann?